Das Haus Springorum
Woher stammt der Name Springorum?
Was folgte, war eine Suche durch sechs Jahrhunderte von Archiven.
Vom mittelalterlichen Bochum nach Amsterdam.
Zwölf Generationen lassen sich bis 1593 in ununterbrochener Linie zurückverfolgen.
Die früheste bekannte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1423.
Dem Namen Springorum auf der Spur
Diese Website erzählt die Geschichte des Namens Springorum: wo er in alten Dokumenten auftaucht, wie er weitergegeben wurde und wie er schließlich in die Niederlande kam. Die Spur führt bisher zurück ins 15. Jahrhundert nach Bochum (Deutschland). Von dort aus begleitet sie die Generationen, die den Namen über Grenzen hinweg bis in die niederländische Gesellschaft trugen.
Ich beginne mit der direkten männlichen Linie, weil dort der Nachname weitergegeben wird. Mein eigentliches Ziel ist es zu verstehen, woher der Name Springorum stammt – und wie er schließlich in meine eigene Familie in den Niederlanden kam. Deshalb bildet die männliche Linie den Kern dieser Forschung. Es gibt eine Ausnahme: Einmal wird der Name über eine Frau weitergeführt. Diesen Fall nehme ich mit auf, weil der Nachname dadurch erhalten blieb und eine wichtige Rolle bei der Suche nach den frühesten Ursprüngen spielt.
Diese Reise führt schließlich nach Amsterdam. Im 18. Jahrhundert ließen sich meine Vorfahren Willem Springorum und sein Bruder Barend dort nieder. Damit erscheint der Name deutlich in niederländischen Quellen. Ihre Ankunft war ein wichtiger Wendepunkt – aber nicht der erste Nachweis des Namens in den Niederlanden. Schon früher tauchen Springorums in Amsterdamer Archiven auf, unter anderem Elisabeth Katharina Springorum und Diederich Springorum. Auch wenn sie in unterschiedlichen Zusammenhängen erscheinen, weisen die Hinweise auf denselben früheren Vorfahren hin. Das spricht dafür, dass mehrere Zweige der Familie unabhängig voneinander in die Niederlande kamen – aber einen gemeinsamen Ursprung hatten.
All das führt zurück zu Reinhard Springorum, geboren 1593, dem frühesten sicher belegten Vorfahren. Auf dem Weg begegnet man vielen interessanten Personen: Priestern, Kaufleuten, Bürgermeistern, Likörbrenner-Gehilfen und sogar einem Kaperkapitän mit offizieller Erlaubnis.
Ob du selbst Springorum heißt, dich für Genealogie interessierst oder einfach neugierig auf Familiengeschichte bist – ich lade dich ein, dieser Spur zu folgen.
Diese Website besteht aus vier Hauptbereichen:
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Eine historische Übersicht, die die Herkunft des Namens, die Hauptlinie, das Amsterdamer Kapitel und die frühesten bekannten Erwähnungen erklärt – immer im größeren historischen Zusammenhang.
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Einzelne Personenseiten, chronologisch geordnet und – soweit möglich – miteinander verbunden. Jede Seite basiert auf Originalquellen und digitalen Archivdokumenten.
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Der Forschungsweg, der zeigt, wie diese Rekonstruktion entstanden ist: Fragen, Sackgassen, Unsicherheiten und wichtige Entdeckungen.
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Einige erzählerische Texte, die einzelne Leben oder Momente näher beleuchten. Dabei wird offen gesagt, wo belegte Fakten enden und vorsichtige Vorstellung beginnt.
Wie aus einer einfachen Frage eine Familienforschung wurde
Als ich wieder einmal gefragt wurde, woher mein Nachname kommt, musste ich an die Geschichten meines Vaters denken. Es waren keine vollständigen Erzählungen – eher Bruchstücke. Ortsnamen ohne Karte, Erinnerungen ohne Datum, ein Gefühl von Herkunft ohne klaren Anfang. Lange Zeit reichte mir das.
Irgendwann nicht mehr. Ich wollte wissen, ob sich diese Spuren noch irgendwo finden lassen. Ich begann zu suchen, Archive zu durchblättern, einem Hinweis zum nächsten zu folgen. Zuerst tauchte Amsterdam auf, dann führte die Spur weiter zurück – über die Grenze nach Heinrichenburg im Vest Recklinghausen.
Von dort erschien der Name immer wieder: in Dortmund, Bochum, Herdecke, Unna. Aus der Frage nach einem Namen wurde eine Reise durch Orte und Zeiten – zwischen Erinnerung und belegbarer Geschichte.
Von ersten Notizen zu einer strukturierteren Forschung
Am Anfang war meine Vorgehensweise – vorsichtig gesagt – nicht sehr strukturiert. Mit der Zeit brachte ich mehr Ordnung hinein. Ein Einführungskurs in Genealogie gab mir Sicherheit, dass ich auf dem richtigen Weg war. So entstand Schritt für Schritt ein klareres Bild davon, wie sich der Name Springorum verbreitete.
Ich fand keinen direkten Beweis dafür, dass die Amsterdamer Springorums mit den Nachkommen von Reinhard Springorum aus Dortmund verbunden waren. Deshalb machte ich schließlich einen DNA-Test. Das Ergebnis – eine Übereinstimmung mit einem deutschen Nachkommen Reinhards, sieben oder acht Generationen zurück – überraschte mich nicht wirklich. Aber es war eine große Erleichterung. Es bestätigte meine Vermutung.
Was mir damals noch nicht klar war: Eine solche Übereinstimmung ist selten. Die Wahrscheinlichkeit, über sieben oder acht Generationen noch genügend gemeinsame DNA zu teilen, ist sehr gering – ungefähr eins zu fünfzig.
Was die Quellen zeigen – und was nicht
Auf dieser Reise stieß ich auf viele bemerkenswerte Geschichten. Manche Springorums tauchen nur kurz in den Quellen auf. Über andere fand ich überraschend viele Details, die ihr Leben lebendig werden lassen. Alles hier basiert auf echten historischen Dokumenten.
Das ist keine typische Ahnenforschungs-Website – und das ist Absicht. Ja, es gibt ein Verzeichnis und eine Zeitleiste. Aber im Mittelpunkt stehen die Geschichten, die ich in alten Dokumenten gefunden habe. Vieles ist noch unvollständig, aber jedes Stück beruht auf echten Quellen.
Möchten Sie noch mehr Springorums entdecken, als ich hier aufgenommen habe? Dann schauen Sie gern auf meiner Geneanet-Seite vorbei – dort finden Sie einen weitgehend vollständigen Stammbaum.
Warum diese Forschung noch lange nicht abgeschlossen ist
Als ich Ende 2024 begann, ahnte ich nicht, wie viele Abende ich mit Lesen und Suchen verbringen würde. Dieses Projekt wächst ständig weiter. Ich habe gemerkt: Es wird nie ganz fertig sein. Und ja – an dunklen Winterabenden arbeite ich meist mehr daran als an warmen Sommerabenden.
Die Forschung findet nicht nur am Bildschirm statt. Ich plane auch Archivbesuche, bereite Anfragen vor und verbringe Zeit in Lesesälen. Die Spannung vor solchen Tagen – vielleicht etwas Neues in einem alten Register zu entdecken – gehört inzwischen dazu.
Deshalb gibt es noch viele Lücken auf diesen Seiten. Sie warten auf Zeit, Konzentration und die richtige Quelle.
Korrekturen und Ergänzungen sind willkommen
Es wird hier sicher Fehler geben. Diese Arbeit ist noch nicht abgeschlossen. Wenn dir etwas auffällt, wenn ein Detail nicht stimmt oder wenn du Informationen hast, die helfen könnten, freue ich mich sehr über eine Nachricht.
Und wenn du selbst von einem Springorum abstammst, dessen Zweig hier noch nicht erscheint: Diese Geschichte ist ohne dich nicht vollständig. Schreib mir gern über die Kontaktseite. Ich lese jede Nachricht aufmerksam.
Rudolf Springorum
Eindhoven, Niederlande
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